17. August: Choix, Boids & Flag Smasher/ Stö

Am 17.08. haben wir die Ehre unsere Moskauer Freunde von Choix mit ihrem einzigen diesjährigen Abstecher nach Germoney präsentieren zu dürfen! Es wird also wieder eine Flotte Sohle bestehend aus Oi! und Hardcore aufs Parkett gezaubert. Mit von der Partie sind zudem Boids aus Kanada mit sehr gängigem Punkrock sowie die Stö-Stammgäste von Flag Smasher.
Kommt rum!

Kai Mose – Organisator des Angriffs auf Connewitz?

Via „Antifa in Leipzig“:

Am Landgericht Dresden wird zur Zeit gegen zwei Mitglieder der “Freien Kameradschaft Dresden”, Florian Neumann und Robert Stanelle, verhandelt. Die Staatsanwaltschaft legt ihnen die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, Körperverletzungen, besonders schweren Landfriedensbruch und Sachbeschädigung zur Last. Florian Neumann wird u.a. vorgeworfen, sich am Angriff von rund 300 Neonazis auf den Leipziger Stadtteil Connewitz am 11. Januar 2016 beteiligt zu haben. Damit ist Neumann der erste der 215 vor Ort festgesetzten Teilnehmer, der sich vor Gericht für den Überfall verantworten muss.

Unklar war bislang, wer den Angriff, der aufgrund des schnellen Eintreffens der Polizei lediglich drei Verletzte, einen Wohnungsbrand und rund 120.000 € Sachschaden hinterließ, initiiert hat. Eine Spur führt nun zu einem Leipziger Neonazi: Kai Mose habe Dresdner Neonazis und Hooligans zu dem gewalttätigen Aufmarsch eingeladen, sagte der Angeklagte Florian Neumann laut Presseberichten aus. Vorab habe man sich an einem Parkplatz nahe einer Autobahnabfahrt kurz vor Leipzig getroffen. Den rund 300 Angreifern sei es von vornherein um eine Eskalation gegangen.

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Choix – Construction

Diesen Donnerstag live in der Stö:

Bis zu 30 Personen grölen Naziparolen vor Paunsdorfer Flüchtlingsheim

Die „LVZ“ berichtet:

Ein Gruppe von bis zu 30 Personen ist vergangene Nacht durch Paunsdorf gezogen und hat im Umfeld eines Flüchtlingsheimes Naziparolen gerufen.

Notrufe im Minutentakt: Bei der Leipziger Polizei stand in der Nacht zum Sonnabend das Telefon zwischen 23.30 Uhr und Mitternacht nicht still. Kurz vor der Schießerei auf der Eisenbahnstraße erreichte die Beamten ein Notruf aus Paunsdorf. „Ersten Angaben zufolge sind dort 20 bis 30 Personen durch die Goldsternstraße gezogen und haben ausländerfeindliche Parolen gerufen“, berichtete Polizeisprecher Alexander Bertram. Rufe wie „Ausländer raus“, „Sieg heil“ und „Heil Hitler“ seien zu hören gewesen.

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Black Triangle offensichtlich kurz vor der Räumung

Seit über einem Jahr gibt es nun schon das Black Triangle. Anfang Juni 2016 besetzten wir das verfallene ehemalige Umspannwerk der Deutschen Bahn im Gleisdreieck an der Arno-Nitzsche-Straße 41f im Leipziger Süden. Seit dem ist einiges geschehen. Mit viel Schweiß und Mühe, aber stets den Traum vom selbstverwalteten Leben vor Augen, wurden wesentliche Gebäudeteile wieder Instand ge(be)setzt. Aus einer maroden Ruine mit undichtem Dach, für die sich ohnehin niemand seit beinahe drei Jahrzehnten interessierte, wurde günstiger Wohnraum weit weg von der Enge piefiger Mietverhältnisse und Reihenhausidylle mit Vorgarten geschaffen. Unser Haus diente dabei von Anfang an nicht nur als Obdach für uns Besetzer*innen, sondern sollte auch für all jene, welche sich an dem Projekt beteiligen wollen, den Raum zur freien Gestalltung ermöglichen. So entstand unter anderem ein Sportraum, ein Kino, Werkstätten, Veranstaltungsraum samt Bar für Konzerte, Vorlesungen, Workshops und Vorträge, eine Sauna und vieles mehr. Alles zur freien Nutzung ohne kommerziellen Hintergedanken. Wer Ideen hatte, der konnte sie hier im Kollektiv verwirklichen. Und dieses Angebot wurde angenommen, was eine ganze Reihe von gut besuchten Konzerten, Partys, Vorträgen und Lesungen, die regelmäßig stattfindenden VoKüs und die genannten (Aus)Baufortschritte zeigen.

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Neonazi-Krawalle in Leipzig-Connewitz: Fünf Anklagen und ein neuer Verdächtiger

Die „LVZ“ schreibt hierzu:

Anderthalb Jahre nach den Krawallen rechter Hooligans im linksalternativen Stadtteil Connewitz dauert ein Großteil der Ermittlungen noch an. Am 11. Januar 2016 hatten Rechtsextreme einen Schaden von mehr als 112 000 Euro angerichtet.

Anderthalb Jahre nach den Krawallen rechter Hooligans im linksalternativen Stadtteil Connewitz dauert ein Großteil der Ermittlungen noch an. Am 11. Januar 2016 hatten Rechtsextreme nach Angaben des sächsischen Justizministeriums 23 Ladengeschäfte sowie mindestens 16 Fahrzeuge angegriffen und dabei einen Schaden von mehr als 112 000 Euro angerichtet.

215 Tatverdächtige waren kurz danach in Connewitz von der Polizei festgesetzt worden. Inzwischen haben die Ermittler einen weiteren mutmaßlich Beteiligten der Ausschreitungen gefunden. „Er wurde am 11. Januar nicht vor Ort angetroffen, konnte aber im Zuge der Ermittlungen bekannt gemacht werden“, sagte gestern Staatsanwältin Jana Friedrich auf Anfrage der LVZ.

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