Red Skins Over Leipzig

Bevor wir’s womöglich noch vergessen: anlässlich unseres runden Geburtstages ist in Kooperation mit den stabilen und überaus sympathischen Menschen von Fire & Flames eine schicke, auf 500 handnummerierte Exemplare limitierte EP zustandegekommen, auf der vier Bands aus unserem Umfeld mit jeweils einem Song ihr musikalisches Können zum Besten geben. Zu beziehen ist das gute Stück über Fire & Flames oder auf den Gigs der involvierten Bands.
Auch an dieser Stelle nochmal ein fettes Dankeschön in den hohen Norden für dieses gelungene Geburtstagspräsent!
Support your scene! Für eine starke antifaschistische Gegenkultur!

Violators – Live Fast Die Young

Mit einem Augenzwinkern den nächsten Dekaden von RASH Leipzig entgegen!

Konspirativer „Oirock“ im Sommer in Sachsen

Als „Oirock“ dürfte das Ganze wohl beileibe nicht durchgehen – vielmehr ist der Rotz in Teilen als lupenreiner RAC einzustufen. Ungeachtet dessen ein lesenswerter Beitrag des „Blick nach Rechts“:

Für ein „Oi!“-Sommerkonzert im Freistaat werben die im Visier des Verfassungsschutzes stehenden „Prolligans“. Auch andere der angekündigten Bands sind als einschlägige Rechtsrock-Bands bekannt.

„Putz die Stiefel! Es geht nach Sachsen“, heißt es auf einem Flugblatt, das die „Prolligans“ im Internet verbreiten. Sie treten dabei auch als „Gastgeber“ auf. Im August soll demnach ein „Oirock Sommerkonzi“ in Sachsen stattfinden. Der genaue Ort wird nicht genannt, den erfahren Interessierte erst nach dem Kauf der Karten. Auch die Behörden tappen im Dunkeln. Das sächsische Innenministerium teilt auf Anfrage mit, es habe „noch keine belastbaren Erkenntnisse. Der Ort ist derzeit nicht bekannt.“ Man werde aber die Entwicklung der Veranstaltung „im Auge behalten“.

Die Geheimniskrämerei dürfte mit dem Line-Up des Events zusammenhängen. Wie zuvor sollen Protest, kritische Berichterstattung und behördliche Intervention erschwert werden. (bnr.de berichtete) Neben den „Prolligans“ als Gastgeber sollen die „Bombecks“, „Angry Bootboys“, „Combat BC“, „Skinfront“, „Crophead“ und „Kotten“ auf der Bühne stehen. Einige der angekündigten Bands geben sich gerne ein unproblematisches „Oi!“-Image und behaupten, „unpolitisch“ zu sein. Tatsächlich sind sie als einschlägige Rechtsrock-Bands bekannt.

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Die deutschesten der antideutschen Linken

Über die jüngste Episode des scheinbar nie enden wollenden Inselkollers schreibt das „nd“:

Vermeintlich rechte Parolen in einem linkem Zentrum sorgen für Streit in der Leipziger Szene

Vor dem Conne Island herrschte letzten Montag großes Gedränge: Überall standen versprengte Gruppen und stritten lautstark. Es gibt Diskussionsbedarf an diesem Abend vor dem linken Zentrum im Leipziger Stadtteil Connewitz. Die Stimmung ist aufgeheizt, verschiedene Initiativen verteilen Flyer. Die anlässlich der Veranstaltung gegründete »Initiative gegen rechte Antideutsche« händigt Zettel aus, auf denen dem Referenten des Abends, Thomas Maul, »rechts-libertärer Furor und Linkenhass« vorgeworfen wird. Und eine Gruppe von sich selbst als »jüdisch-israelisch« bezeichnenden Aktivisten verteilt Flugblätter, in denen gegen die Veranstaltung und den »israelischen Faschismus« mobilgemacht wird.

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Bullen misshandeln und quälen Linke in Leipzig

Was inzwischen höchstwahrscheinlich schon weitestgehend viral gegangen sein sollte, möchten wir ob der Wichtigkeit des Ganzen nichtsdestotrotz auch an dieser Stelle dokumentieren; die OG der Roten Hilfe berichtet:

Am Abend des 25.04. griffen Bereitschaftspolizeieinheiten, die Tag und Nacht den Connewitzer Kiez im Leipziger Süden unter konstanter Beobachtung halten, vier junge Genossen auf. Die allesamt unter 16-Jährigen sollen an diesem Abend mobilisierende Parolen gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Chemnitz an Wände im Kiez gesprüht haben. Diese Festnahme sollte aber nicht wie die fast schon normalen Gängeleien im Kiez ablaufen. Nach der Festnahme mit Pfeffersprayeinsatz gingen die Bullen mit massiver Gewalt gegen die Genossen vor.

Vor dem Transport in die Bullenwache in der Wiedebachpassage wurden sie unter Bedrohungen und Beleidigungen in Bauch, die Rippen und auf den Kopf geschlagen. Einem gefesselten, wehrlosen Genossen wurden sein Tascheninhalt, Geldscheine und ein Feuerzeug, in dem Mund gestopft, unter dem Ruf „FRISS FRISS FRISS“. Die Bullen ließen sich auch darauffolgend keine Gelegenheit entgehen die Genossen zu quälen. In der Wache musste ein Genosse gefesselt auf dem Boden vor einem leeren Stuhl knien und wurde im Genick gepackt und hochgezogen.

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01./02. Juni: Zehn Jahre RASH Leipzig/ Stö

Mensch Kinners, wie die Zeit vergeht! Eine Dekade ist es nun schon her, dass diese Gruppe ins Leben gerufen worden ist – und das Ganze will natürlich anständig gefeiert werden! Hierzu haben wir uns diverse Wegbegleiter*innen, Freund*innen und Genoss*innen mit ins Boot geholt, um ein rundum stabiles Wochenende auf die Beine zu stellen.
Los geht’s am Freitag in unserer angestammten Lokalität des Vertrauens 19:00 Uhr mit einem Vortrag von „Allgäu Rechtsaußen“ zum Thema „Subcultural Records – Musik für unpolitische Neonazis“. Im Anschluss bitten folgende Combos zum Tanze:
>> Frontex [Deutschpunk | Limburg]
>> Social Enemies [HC Punk | Leipzig]
>> Fontanelle [Oi! | Leipzig]

Am Samstag wird mit einem kleinen, aber feinen Open Air in Form einer Gartenshow auch erstmalig Neuland betreten. Beginn ist 16:00 Uhr! Mit von der Partie sind:
>> Enraged Minority [Streetpunk | Freiburg]
>> Oi! Of The Tiger [Oi! | Hannover]
>> Ohne Schlechte Absicht [HC Punk | Provinz]
>> Sharp X Cut [Oi! | Leipzig]
>> The Spartanics [Streetpunk | Leipzig]
Zudem wird es Stände von den Genoss*innen von Fire & Flames, Riot Bike Records, dem Leipziger Rojava Solibündnis (anbei sei in diesem Zusammenhang auf die am selben Tage stattfindende Demonstration für Rojava in Leipzig verwiesen) sowie von unserer Gruppe geben.
Keinen Pflastersteinwurf entfernt steigt 22:30 Uhr anschließend der Aftershow-Nighter mit Monkey Business [Potsdam] und den Locals Dave Dooku, Johnny Jackson und Smashlik.
Wird geil! Oi!



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