Jämmerlicher Interventionsversuch am 23.3. verweist auf schlechten Zustand der NPD in Leipzig

Juliane Nagel führt in ihrem Blog anhand eines Beipsiels aus jüngster Vergangenheit eine kurze Bestandsaufnahme hiesiger Neonazi-Aktivitäten aus:

Im Rahmen ihres so genannten “Sozialen Aktionstages” hatte die NPD für den 23.3. bundesweit zu karritatven Aktionen aufgerufen. In Leipzig bewies der angeblich “mitgliederstärkste” Kreisverband der Nazipartei in Sachsen, dass er genau nichts auf die Reihe bekommt

Am 23.3. liefen am Rande einer Anti-GEZ-Demo der zweifelhaften “Partei der Vernunft” am Leipziger MDR-Gelände lediglich Maik Scheffler (stellv. NPD Landesvorsitzender in Sachsen), Paul Rzehaczek (Vorsitzender der JN Sachsen) mit einer handvoll FreundInnen auf. Beide sind im Landkreis Nordsachsen ansässig und dort Amts- und Mandatsträger. Von den Leipziger Nazikadern war nichts zu sehen, was ein weiteres Mal darauf hinweist, dass die Partei in der Stadt lediglich Simulation ist. Darüber kann auch eine kurze Phase des Aufwinds zwischen 2008 und 2010 – als die so genannten Freien Kräfte auf den Plan traten und sich von der NPD aufsaugen ließen, das NPD-Zentrum in der Odermannstraße eröffnet wurde, diverse Aufmarschversuche – zumeist erfolglos – gestartet und Wahlkämpfe bestritten wurden – nicht hinwegtäuschen.

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