Spur der NS-Fahnder führt nach Döbeln

Die „Leipziger Volkszeitung“ schreibt hierüber:

Der in Sachsen aufgespürte einstige Aufseher des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau lebt heute in Döbeln. Das erfuhr LVZ-Online am Mittwoch aus der Ludwigsburger Fahndungsstelle für NS-Verbrecher. Wie deren Leiter Kurt Schrimm gegenüber LVZ-Online sagte, gehöre der 91-jährige Deutsche zu insgesamt 48 Männern, die im Zuge der jahrelangen Ermittlungen der Behörde als Mitarbeiter des größten Vernichtungslagers während der Nazi-Herrschaft identifiziert werden konnten. Die Beweise der Fahnder sollen in etwa zwei Wochen der Staatsanwaltschaft Chemnitz übergeben werden, so Schrimm weiter. Diese müsse dann allerdings erst noch entscheiden, ob es überhaupt zu einer Anklage kommt.

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