Leipziger Anti-Moschee-Protest – Unheilige Allianzen zwischen organisierten Neonazis, konservativen Politikern und Bürgern

Im Hinblick auf den sich anlässlich des geplanten Moscheen-Baus in Leipzig-Gohlis formierenden Protest, ist auf „linksunten“ folgender aufschlussreicher Artikel zu finden:

Im Leipziger Stadtteil Gohlis sollen Mitte nächsten Jahres Bauarbeiten zur Errichtung einer Moschee beginnen. Dagegen formiert sich Widerstand aus verschiedenen Lagern. Der Leipziger Kreisverband der NPD hat für den 2. November 2013 eine Demonstration in unmittelbarer Umgebung des geplanten Bauplatzes angekündigt. Ein Aktivist einer rechten Burschenschaft, der gleichzeitig auch Mitglied der CDU ist, stellt sich derweil an die Spitze einer Bürgerinitiative, die sich gegen den Bau wendet. Grund genug für uns die Protagonisten des Protests näher zu beleuchten.

Die Arminia Leipzig, die Leipziger CDU und eine Gohliser „Bürgerinitiative“
Nach mehreren gescheiterten Anläufen gründete sich am 17.10. die „Bürgerinitiative Gohlis sagt Nein“. Besonders hervor trat hier der 26jährige Sebastian Schermaul, alter Herr der extrem rechten Burschenschaft Arminia Leipzig und Mitglied der Leipziger CDU. Der Lebenslauf des gebürtigen Chemnitzers weist mehrere Bezugspunkte zur neuen Rechten und zu organisierten Neonazis auf.

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