Chemnitz: Gezielte Anschläge auf Gedenkort über NS-Zeit und jüdische Kita?

„Endstation Rechts“ berichtet:

Gleich zwei Orte in Chemnitz wurden im Laufe der Woche Ziel von Angriffen. Neben einer jüdischen Einrichtung wurde auch ein Gedenkort für die Opfer des NS-Regimes attackiert. Die Motive hinter den Taten sind bisher unklar.

Auf dem Gelände eines städtischen Kindergartens brannte am Donnerstagabend ein Gartenhaus komplett nieder. Zudem fanden sich Spuren weiterer Einbruchsversuche. Die kommunale Einrichtung beherbergt unter anderem die jüdische Kindergruppe „Schalom“; Kinder verschiedener Religionen sollen hier zusammenkommen, heißt es auf der Internetpräsenz der Jüdischen Gemeinde Chemnitz.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von einem Brandanschlag aus. Geschätzter Sachschaden: 2.000 Euro. Mittlerweile wurde der Fall an das Terrorismus und Extremismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes abgegeben. Auch wenn bisher keine belastbaren Hinweise auf konkrete Motive vorliegen, lässt sich ein politischer, etwaiger antisemitischer Tathintergrund also nicht ausschließen.

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