„Oi for Saxony“: Konspiratives Rechtsrock-Konzert

Genau genommen gibt sich keine der an dem Abend aufgetretenen Bands dezidiert „unpolitisch“ – dafür wird zu sehr mit RAC-Scheiße und sonstigem reaktionären Geschmeiß kokettiert, nichtsdestotrotz sei nachfolgend der Artikel der „Endstation Rechts“ aus aktuellem Anlass dokumentiert:

Unter dem Titel „Oi for Saxony“ fand am Samstag ein Konzert in Neukirchen im Landkreis Leipzig statt. Die Bands, die dort vor Skinhead-Publikum spielten, geben sich zwar unpolitisch, nicht wenige von ihnen pflegen jedoch enge Verbindungen in die Rechtsrock-Szene. Zu der konspirativen Veranstaltung reisten knapp 100 Teilnehmer aus dem Umland sowie aus einigen weiteren Bundesländern an.

Wenngleich das Konzert schon seit Monaten offensiv beworben wurde, waren die Organisatoren um Diskretion bemüht: Die Lokalität der klandestinen Veranstaltung sollte möglichst geheim gehalten werden. So wurden die Teilnehmer der Veranstaltung nicht direkt in das „Dancehouse Zeche II“ in Neukirchen, sondern zunächst auf einen abgelegenen Parkplatz in Borna gelotst, von wo die weitere Anreise dann gemeinsam erfolgte.

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