Beiträge von RASH Leipzig

14. April: Matinée-Konzert mit Brigadir/ Kaya

Am Sonntag, den 14.04., beehren uns die mächtigen Brigadir mit einem Zwischenstopp in Leipzig. Auf die Ohren gibt’s hierbei St. Petersburg’s finest AnarchOi!
Für alle, die am Folgetag früh raus müssen oder aber anschließend einfach noch gepflegt einen heben möchten, startet das Ganze bereits 18:30! Das hat zudem den netten Nebeneffekt, dass es das Fassbier dank Happy Hour noch zu Kampfpreisen geben wird.
Wird geil!

06. April: Blue Beat Explosion Vol. III/ Kopfsalat

Nachdem die ersten beiden Auflagen noch im Leipziger Westen gastierten, geht’s diesmal erstmalig in den Leipziger Osten. Wie gewohnt gibt’s erlesene Musik vom Plattenteller zum Tanzbeinschwingen und überdies die fast schon obligatorische Solibar – in diesem Fall gegen Repression.
Put your braces together and your boots on your feet!

Wer im Vorfeld noch zeitliche Kapazitäten hat, bewege sich zur Demonstration „Für bezahlbaren Wohnraum für alle“ (Start 12:00 Uhr, Ecke Leopold-/Wolfgang-Heinze-Str.).

04. April: RASH Hour/ Plaque

Peng, da ist das Ding – und zwar von nun an monatlich! Zur Premiere gibt’s sogleich noch ’ne stabile Solibar für den guten Zweck. Devise: längskommen!

Bull Brigade – Motorcity

Neonazi-Veranstaltungen in Kleingärten: eine Bestandsaufnahme

Via „Antifa in Leipzig“:

Dass auch Neonazis Kleingärten pachten, ist weder neu noch ungewöhnlich. Schlagzeilen machte zuletzt etwa die Terrorzelle “Oldschool Society”, die sich in einem Kleingarten in Frohburg (Landkreis Leipzig) gegründet und mehrfach getroffen hatte. Nutzen Neonazis (oder auch die AfD) hingegen das Vereinsheim oder die Gartenkneipe, ist die Veranstaltung meist größer. Auch im Raum Leipzig gibt es mehrere Kleingartenanlagen, in denen Neonazis in den vergangenen Jahren ungestört Konzerte, Vorträge und Vernetzungstreffen durchführen konnten – sei es aus Sympathie der Inhaber oder aus Ignoranz.

Kleingärtnerverein “Trommelholz” Leipzig
Bis zum Jahr 2007 nutzte die Leipziger NPD das Vereinsheim des Kleingärtnervereins “Trommelholz” in der Straße Am Viadukt 56. Dazu schrieb die Kampagne “Fence Off” im Mai 2011:
Bis 2007 versammelten sich die Anhänger des Kreisverbandes konspirativ im Vereinslokal der Gartensparte Trommelholz (Stadtteil Möckern). Unter dem Tarnnamen “Freundeskreis Deutschland” kam es zu regelmäßigen Mitgliederversammlungen und Vortragsabenden. Im März 2007 ist das Vereinslokal niedergebrannt und stand der Partei fortan nicht mehr zur Verfügung.

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Die Folgen von Chemnitz

Das „neues deutschland“ berichtet:

Um deutliche 38 Prozent ist 2018 die Zahl rechter und rassistischer Angriffe in Sachsen gestiegen

Die Opferberatung RAA registrierte 317 Fälle; im Jahr zuvor waren es 229. Dabei kam auch ein Mensch zu Tode. Ein im April im erzgebirgischen Aue von drei mutmaßlich Rechten auf äußerst brutale Weise ermordeter Homosexueller ist das 17. Todesopfer bei rechtsextremen Attacken seit 1990 im Freistaat.

Der generelle Anstieg sei nicht zuletzt auf die Ereignisse im Spätsommer in Chemnitz zurückzuführen, sagt RAA-Beraterin Andrea Hübler. In der Stadt kam es nach einem wohl von Flüchtlingen zu verantwortenden Tötungsdelikt tagelang zu Demonstrationen unter maßgeblicher Beteiligung Rechtsextremer sowie zu Ausschreitungen gegen Ausländer. Die Zahl der Übergriffe hat sich dadurch allein in Chemnitz gegenüber 2017 auf 79 vervierfacht. Lokale Schwerpunkte waren zudem weiterhin Dresden und Leipzig mit je 60 Übergriffen. Auch in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen hat die RAA viele Angriffe registriert. Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) konstatiert, rechte und rassistische Gewalt gehöre, »so bitter es auch ist, zur Lebensrealität« im Freistaat. Sie betonte aber auch, das Land unterstütze Beratungsangebote für Betroffene. Unter anderem wird ein »Demokratiezentrum« gefördert, in dem auch die RAA mitarbeitet.

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