Beiträge von RASH Leipzig

01./02. Juni: Zehn Jahre RASH Leipzig/ Stö

Mensch Kinners, wie die Zeit vergeht! Eine Dekade ist es nun schon her, dass diese Gruppe ins Leben gerufen worden ist – und das Ganze will natürlich anständig gefeiert werden! Hierzu haben wir uns diverse Wegbegleiter*innen, Freund*innen und Genoss*innen mit ins Boot geholt, um ein rundum stabiles Wochenende auf die Beine zu stellen.
Los geht’s am Freitag in unserer angestammten Lokalität des Vertrauens 19:00 Uhr mit einem Vortrag von „Allgäu Rechtsaußen“ zum Thema „Subcultural Records – Musik für unpolitische Neonazis“. Im Anschluss bitten folgende Combos zum Tanze:
>> Frontex [Deutschpunk | Limburg]
>> Social Enemies [HC Punk | Leipzig]
>> Fontanelle [Oi! | Leipzig]

Am Samstag wird mit einem kleinen, aber feinen Open Air in Form einer Gartenshow auch erstmalig Neuland betreten. Beginn ist 16:00 Uhr! Mit von der Partie sind:
>> Enraged Minority [Streetpunk | Freiburg]
>> Oi! Of The Tiger [Oi! | Hannover]
>> Ohne Schlechte Absicht [HC Punk | Provinz]
>> Sharp X Cut [Oi! | Leipzig]
>> The Spartanics [Streetpunk | Leipzig]
Zudem wird es Stände von den Genoss*innen von Fire & Flames, Riot Bike Records, dem Leipziger Rojava Solibündnis (anbei sei in diesem Zusammenhang auf die am selben Tage stattfindende Demonstration für Rojava in Leipzig verwiesen) sowie von unserer Gruppe geben.
Keinen Pflastersteinwurf entfernt steigt 22:30 Uhr anschließend der Aftershow-Nighter mit Monkey Business [Potsdam] und den Locals Dave Dooku, Johnny Jackson und Smashlik.
Wird geil! Oi!

Fontanelle – R.A.S.H.

„Unser Weg dreht sich nicht nur um Konsum / Wer was verändern will, der muss was dafür tun!“

05. Mai: The Not Amused & The Falling Dice/ hinZundkunZ

Im Rahmen des diesjährigen Georg-Schwarz-Straßenfestes unterstützen wir folgendes musikalisches Schmankerl im Leipziger Westen:

Die Stille nach den Schüssen

Die „Jungle.World“ schreibt hierzu:

Im vergangenen Jahr schoss ein Mann im sächsischen Torgau einem syrischen Flüchtling in die Brust, der Prozess gegen ihn begann vergangene Woche. Obwohl beim mutmaßlichen Täter Nazi­devotionalien gefunden wurden, ist das öffentliche Interesse an dem Fall gering.

Der Zuschauerbereich im großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Leipzig war spärlich gefüllt. Lediglich sechs Besucher und Besucherinnen fanden sich am Donnerstag vergangener Woche im Saal ein, um die Verhandlung gegen Kenneth E. zu verfolgen. Öffentliches Interesse sieht anders aus. Die Vielzahl der leeren Sitze passt gut zur fehlenden medialen und gesellschaft­lichen Auseinandersetzung mit dem, was im Juli 2017 im sächsischen Torgau geschah.

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01. Mai: Den Worten Taten folgen lassen!/ Chemnitz


Am 1.Mai 2018 mobilisiert der III. Weg nach Chemnitz. Diese rassistische-neonazistische Partei versucht den größten Neonaziaufmarsch am 1.Mai in Deutschland zu veranstalten.

Warum die Wahl auf Chemnitz als Aufmarschort gefallen ist, verwundert nicht. Schließlich ist hier der Rechtsruck noch stärker spürbar als in anderen Städten gleicher Größe. In der Stadt und dem chemnitzer Umland sind die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre, infolge des „Sommer der Migration“, sichtbarer geworden.

Der AFD-Direktkandidat scheiterte mit 24 % nur knapp an der CDU und die bis dato stattfindenden rassistischen Demonstrationen der rechten Bürgerbewegungen konnten in ihrer Hochphase 2015/2016 mehrere Hunderte „besorgte Bürger“ mobilisieren.

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Hausdurchsuchungen in Leipzig am 27. April

Die OG der Roten Hilfe berichtet:

In den frühen Morgenstunden des 27.4. fanden in Leipzig zwei Hausdurchsuchungen statt – eine im Süden, eine in einem Hausprojekt im Westen. Die Beschlüsse richteten sich gegen zwei Einzelpersonen, von denen eine in dem Hausprojekt wohnt. Der Vorwurf bezieht sich auf gemeinschädliche Sachbeschädigung.

Zum Vorgehen der Polizei einige Anmerkungen:

1. Zwischen dem richterlichen Beschluss zur Hausdurchsuchung und der Durchführung lagen ca. 4 Wochen.

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