Akatz – Así Eres Tú

IKMW verurteilt rassistisches Vorgehen der Polizei

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung des „Initiativkreis: Menschen.Würdig.“:

Initiativkreis Menschen.Würdig. verurteilt rassistisches Vorgehen der Polizei gegen Referenten einer in Leipzig stattfindenden Konferenz – Entschuldigung und grundsätzliche Veränderungen im Polizeiapparat gefordert

Die Konferenz „Selbstbestimmt und solidarisch! Konferenz zu Migration, Entwicklung und ökologische Krise“, die am Wochenende mit 700 Teilnehmenden in Leipzig stattfand, wurde durch eine rassistische Polizeiaktion überschattet. Zwei aus Kamerum stammende Referenten wurden in ihrer Gastwohung von der Polizei aus dem Schlaf geholt und körperlich angegangen. Von Nachbarn aus bisher unbekannten Gründen alarmiert, ließ die Polizei ihre Vorverurteilungen erst fallen, als weiße OrganisatorInnen der Konferenz hinzukamen. Einer der Betroffenen, der Referent Péguy Takou Ndie, berichtet: „Ich wollte einen Freund anrufen, damit er mit der Polizei spricht, warum wir hier untergebracht sind und dass alles seine Richtigkeit hat, aber ich wurde gar nicht erst angehört. Mir wurde einfach der Arm so sehr nach hinten gebogen, dass ich heute noch Schmerzen in der Schulter habe.“ Dazu ergänzt Richard Djif: „Mich hat schockiert, dass die Polizisten sofort Gewalt angewendet haben, obwohl wir nur Schlafanzüge trugen und ganz offensichtlich nicht gefährlich waren. Ich fühle mich sehr unsicher in Deutschland, wenn rassistische Vorurteile bei der Polizei zu solchen Übergriffen führen. Eigentlich soll die Polizei doch für Sicherheit sorgen. Das erinnert uns daran, wie sehr man gegen Rassismus in der Gesellschaft Widerstand leisten muss.“

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Wie Alex zum „Chef der Antifa“ wurde

Die „Vice“ berichtet:

Und wie Rechte deshalb gegen ihn im Netz hetzen und ihn auf der Straße verprügelten.

Ein eingetragener Verein, eine GmbH oder sogar der „militante Arm des Altparteienkartells“ – seit einigen Jahren verbreitet sich vor allem in rechten Kreisen der Mythos, die Antifa sei eine streng hierarchisch aufgebaute, straff durchorganisierte bundesweite Kampftruppe. Befeuert wurde die Debatte auch durch einen satirischen Artikel der taz. Er zeichnete ein Bild, das Rechte so oder so ähnlich tatsächlich verbreiten: Die Bundesregierung, Sozialverbände, Parteien und Medien würden die Antifa unterstützen, lenken und finanzieren.

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29. September: Action Sédition u.a./ Fischladen

Definitiver Ausgehtipp unsererseits für den anstehenden Freitagabend: Nach zweieinhalb Jahren beehren die großartigen Action Sédition wieder einmal Leipzig-Connewitz! Mit von der Partie sind zudem die Streetpunk-Locals von The Spartanics. Die Devise kann demnach also nur lauten: hin da!

„Ich bin aus Sachsen weggezogen, weil ich die Rassisten nicht mehr ertragen habe.“

Ein Erfahrungsbericht via „Vice“:

Mein Partner ist aus Mosambik, wir haben Kinder. Im Zoo riefen sie: „Schau, da ist einer aus dem Affenhaus abgehauen.“

Dass es in Deutschland Orte gibt, an die man nicht geht, wenn man scheinbar kein Deutscher ist, das wusste ich schon länger. Spätestens, seit ich bei einem Pizzaservice um die Ecke gearbeitet habe und die Mitarbeiterin am Backofen einmal rief: „Hey, guckt mal der Schwarze (sie sagte ein anderes Wort) da draußen. Holt den mal rein, ich wollte schon immer einen dressierten Affen, der mir mein Bier bringt.“

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Скамейка Запасных – Пока я молод, я жив!

Mal wieder was Schickes aus der russischen RASH-Szene: