22./23. Juli: Radical Bookfair/ Wagenplatz Rhizomia

Die radikale Buchmesse geht in die zweite Runde! Das Programm könnt ihr euch derweil hier zu Gemüte führen.

An diesen Tagen wird es die Möglichkeit geben, dass verschiedene Gruppen/ Initiativen/ Verlage Infomaterial, Bücher, Zines ausstellen und somit radikale Ideen und Gedanken Verbreitung finden. Außerdem wollen wir eine Reihe von verschiedenen Workshops/Diskussionen anbieten. Hierzu sind Referent_Innen aus unterschiedlichen emanzipatorischen Zusammenhängen angefragt.
Natürlich wird es auch Essen und Trinken geben.

Quelle

The Flex – Under The Knife

Am 25.07. im Ex-Black Hammer zu sehen – gönnt euch:

»Skandalurteil«: Antifaschist soll acht Monate in Haft

Der „Freistaat“, besser gesagt dieses überdimensionierte braune Stück Scheiße, brilliert einmal mehr mit seiner ihm eigenen Auslegung des Rechtes und provoziert unweigerlich Kotzen im Strahl. Das „neues deutschland“ berichtet:

Demonstrant soll Polizist mit Regenschirm geschlagen haben / Bündnis »Dresden Nazifrei« zweifelt an Unvoreingenommenheit des Richters

Das Urteil kam in seiner Härte für viele überraschend: Acht Monate Haft ohne Bewährung. So lautet die Entscheidung des Dresdener Amtsgerichts, das am Dienstag den Fall eines 27-jährigen Pegida-Gegners verhandelte. Während einer Demonstration im November vergangenen Jahres soll der Mann einem Polizisten mit einem Regenschirm auf den Kopf geschlagen haben. Die Verteidigung bestritt, dass sich die Tat so ereignet hatte. Zivilgesellschaftliche Gruppen zeigten sich erschreckt von der Härte des Urteils.

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***Die entsprechende Solidaritätskampagne lässt sich hier finden.***

Antifa heißt Maul halten

Kann leider nicht oft genug wiederholt werden – wichtiger Beitrag der hiesigen RH-Ortsgruppe:

…gegen Aussagen bei Bullen,Staatsanwaltschaft und vor Gericht
Wir als Ortsgruppe besuchen und begleiten immer wieder Prozesse gegen Linke, um eine Gegenöffentlichkeit zu LVZ (Leipziger Volkszeitung) und anderen gesellschaftlich etablierten Medien der bürgerlichen Mitte zu schaffen, da diese oftmals die Einschätzung von Polizei und Gericht unkritisch wiedergeben und Vorgehen gegen Linke nicht in Frage stellen. Wir wollen Genoss*innen solidarisch bei Angriffen des Staates begleiten und unterstützen. Aus gegebenem Anlass möchten wir mit diesem Text nochmals auf das Verhalten vor Gericht, Aussageverweigerung und die Zusammenarbeit mit Repressionsorganen eingehen. Auch sollen die Folgen von gemachten Aussagen für sich selbst und andere Menschen aus Szene und Umfeld deutlich werden.

Wir beziehen uns inhaltlich auf einen Prozess im Mai 2017, der gegen einen Linken vor dem Amtsgericht Leipzig unter dem Vorwurf des vermeintlichen schweren Landfriedensbruches und versuchter gefährlicher Körperverletzung im Zusammenhang mit der Khaled-Sponti am 15.01.2015 geführt wurde.

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Großer Lauschangriff in Leipzig: Gespräche mit Journalisten abgehört

Die – wie sich nun herausstellte – selbst von den Abhöraktionen betroffene „LVZ“ schreibt:

Drei Jahre lang ließ die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft in Leipzig nach einer kriminellen Vereinigung in der linken Szene und bei Chemie Leipzig suchen. Letztlich erfolglos. Auch Journalisten wurden dabei abgehört, darunter ein LVZ-Reporter.

41 Aktenordner, 24.000 Seiten mit Gesprächsprotokollen – das ist das Ergebnis des jüngsten großen Lauschangriffs aus Dresden. Zwischen 2013 und 2016 suchten die Ermittler im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft in der Messestadt mit allen Mitteln nach einer angeblichen kriminellen Vereinigung, die Attacken auf Rechtsextreme geplant und durchgeführt haben soll. Wie die Generalstaatsanwaltschaft jetzt schriftlich bestätigte, hörten die Beamten dabei auch monatelang Gespräche mit einem Journalisten der Leipziger Volkszeitung ab.

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Bewohner des Black Triangle befürchten baldige Räumung

Die „Leipziger Internet Zeitung“ berichtet:

Während die Stadt weiter rasant wächst, verfällt seit mehreren Jahrzehnten ein riesiges Gebäude auf einem etwa 10.000 Quadratmeter großen Grundstück im Besitz der Deutschen Bahn. Vor etwa einem Jahr haben mehrere junge Menschen das „Black Triangle“ besetzt. Dieses hat sich seitdem als illegaler Kunst- und Veranstaltungsraum im Leipziger Süden etabliert. Doch nun befürchten die derzeitigen Bewohner und ihre Besucher die baldige Räumung.

Seit mehr als einem Jahr besetzen mehrere Personen ein altes Bahngelände in der Arno-Nitzsche-Straße im Leipziger Süden. Fast ebenso lang steht mittlerweile eine mögliche Räumung im Raum. Nun befürchten die derzeitigen Bewohner, dass sie das Areal tatsächlich bald verlassen müssen. Ab Donnerstag, dem 13. Juli, ist nach ihren Angaben mit einer entsprechenden Entscheidung des Bundesgerichtshofes zu rechnen. Dort ist das Verfahren derzeit anhängig.

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